Eine schwere Aufgabe wartet auf den HCE Bad Oeynhausen.
Das ist neu: Nach zwei Heimpleiten in Folge geht der HCE am Samstag ganz ohne Druck ins nächste Spiel. Der Grund: Beim Tabellendritten HSG EURo ist das Kellerkind krasser Außenseiter und kann nur positiv überraschen. Trainer Stefan Windhagen hofft, dass seiner Mannschaft die neue Ausgangslage entgegenkommt. »Keiner erwartet etwas von uns.« Falsche Hoffnungen macht sich Windhagen aber nicht: »Es wird schwer. EURo besitzt eine eingespielte Mannschaft.« Beim HCE wird es zudem nichts mit dem Comeback von Eike Nolteernsting: Der Rückraumspieler muss nach seiner Ellbogen-Operation vorerst weiter pausieren. Mit Sebastian Krone, Manuel Volkmann und Jasmin Baltic müssen drei angeschlagene Spieler wieder auf die Zähne beißen. Dass es im Derby gegen die HSG Löhne-Obernbeck (25:29) nach einer Vier-Tore-Führung einen Einbruch gab, erklärt sich Windhagen nicht unbedingt mit fehlendem Willen. »Das Selbstvertrauen spielt auch eine Rolle. Wenn man nicht ganz fit ist als Spieler, traut man sich einige Aktionen dann auch nicht zu.« Ein Lichtblick war die Trainingseinheit am Donnerstag; 13 Spieler konnten die HCE-Coaches in der Halle begrüßen. »So viele waren es in dieser Saison noch nie.«
Quelle: Westfalenblatt

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