Die Radler beim HCE Bad Oeynhausen
Die „roten Männer“ im HCE, während eines Spaziergangs der Truppe durch die Bremer Innenstadt von Passanten wegen der roten „HCE On Tour“ Sweatshirts so bezeichnet, treffen sich ab April bis etwa Ende September jeden Mittwoch um 18.30 Uhr am Vereinsheim und unternehmen kürzere oder auch mal längere Fahrradausflüge in die Umgebung entlang Weser und Werre, Richtung Wiehen oder Bad Oeynhausener Süden. Mit dabei Teilnehmer von 30 bis über 60, einige auch schon mit dem E-Bike. Fest zum Programm gehören Boxenstopps in Biergärten und Lokalen der Umgebung, die unseren kritischen Augen und Gaumen etwas bieten können. Mitfahrer sind herzlich willkommen!
Ab Oktober trifft sich die Truppe alle zwei Wochen im Vereinsheim oder auf Einladung bei einem der Teilnehmer, wobei abwechselnd jeder einmal für die Versorgung zuständig ist. Einmal jährlich starten wir zu einer größeren Fahrt, z.B. Bremen, Lüneburger Heide, Altes Land und planen für ein Wochenende zwei bis drei Radtouren vor Ort. Meist im Spätsommer laden wir unsere Frauen oder Partnerinnen zu einer gemeinsamen Fahrradtour ein.
Anfangs waren wir sechs Figuren, mittlerweile stehen 18 auf der Liste, außer aus gesundheitlichen
Gründen hat sich bis jetzt keiner auf Dauer abgemeldet. So eine verlässliche und flexible Mannschaft ist natürlich an vielen Stellen und bei fast allen Gelegenheiten einsetzbar. So bewältigen wir bei der Sportwerbewoche und beim Sielevent einen großen Teil des Auf- und Abbaus, zapfen hinter der Theke, leiten viele der Turnierspiele als Schiedsrichter, unsere Frauen verkaufen Bratwurst und Pommes und Kuchen, den sie selbst gebacken und gespendet haben. Das ist für jeden von uns als alte „Vereinsmeier“ selbstverständlich, denn wir finden die Frage „Was tut der Verein für uns?“ falsch
gestellt. Im Sinne Kennedys müsste sie lauten: „Was können wir für den Verein tun?“ und damit wieder für uns alle, denn „der Verein“, das ist kein abstraktes Wesen, sondern die Gemeinschaft aus allen Vereinsmitgliedern und deren Familien und diese Gemeinschaft ist nur so lange stark und hat
nur so lange Zukunft, so lange alle einen mehr oder weniger großen Beitrag leisten. Das bei diesen Veranstaltungen verdiente Geld kommt im Besonderen der Jugendabteilung zu Gute, es werden keine Vorstandstantiemen oder Spielergehälter davon finanziert. „Und was kriege ich dafür?“, höre ich den
Einen oder die Andere jetzt schon fragen. Klare Antwort: Kein Geld, nur altmodische Dinge wie Spaß in einer Gemeinschaft, Wertschätzung und Anerkennung durch Kinder, Jugendliche und Eltern, Freude an einer gemeinsam bewältigten Herausforderung, Kontakte und Bekanntschaften, die oft weit über die Jugendzeit und die Jahre als aktiver Spieler oder aktive Spielerin halten und sich zu Freundschaften über Jahrzehnte hin entwickeln. Womit wir wieder bei den „roten Männern“ wären, die auch schon mal in schwarzen oder weißen Polohemden auftreten.
Die Radler


